Es ist geschafft. Nun hat auch der Kreistag zugestimmt und die Renovierung und Attraktivierung der Belziger Steintherme kann beginnen. Die Fraktion DIE LINKE im Kreistag an den Antrag zugestimmt. Im Vorfeld haben sich die Abgeordneten sehr intensiv mit dem Thema beschäftigt. So haben sich die drei verantwortlichen Frauen aus Bund, Kreis und Kommune (Diana Golze, Astrit Rabinowitsch und Uta Hohlfeld) in den letzten zwei Jahren mehrmals mit der Bürgermeisterin Frau Klabunde sowie der Geschäftsführung getroffen und über die Rolle der Therme für Belzig und für die Region, über die Ausbauabsichten und über die wirtschaftlichen Prognosen gesprochen. Die Kreistagfraktion nahm wenige Stunden vor der Abstimmung die Einladung des Betriebsrates der Steintherme an und ließ sich vor Ort über Renovierungs- und Attraktivierungsabsichten, über die Wirtschaftlichkeit und über die Situation der Beschäftigten informieren.
Für unsere Zustimmung spielte eine entscheidende Rolle, dass wir schon seit längerem daraufhin arbeiten, einen Strukturausgleichsfonds für den Landkreis zu erwirken, um die Stärkung schwächerer Randregionen zu ermöglichen. So wurde die Entscheidung getroffen, Belzig zur Kreisstadt zu deklarieren und auch den dort ohnehin vorhandenen touristischen Wert durch die Entscheidung für eine Kurstadt zu erhöhen. Die Steintherme, die einzige im Landkreis, ist strukturell bedeutend für die Reiseregion. Mit der geplanten Attraktivierung und stärkeren Ausrichtung auf Gesundheitsvorsorge, kann sie zu einer Wirtschaftkraft und einem Touristenmagneten der ganzen Region werden. Denn der Gesundheitssektor ist stark im Kommen.
Abschließend sei nicht zu vergessen, dass die Steintherme nicht nur für die Belziger da. In den Kreisunterlagen zur Entwicklung Potsdam-Mittelmarks ist die Belziger Therme als Wirtschaftskraft ausgeschrieben. Darum und wegen ihrer Besonderheit als Soletherme hat die Therme überregionale Bedeutung. Dieser Verantwortung muss sich der Landkreis stellen und hat es mit der gestrigen Abstimmung getan.