Das Johanniter Krankenhaus in Bad Belzig ist in den vergangenen Monaten wahrlich nicht mit positiven Schlagzeilen verwöhnt worden.Dabei gäbe es auch Erfreuliches zu berichten. Die Prüfungen durch das Gesundheitsministerium in Potsdam waren im Dezember abgeschlossen. Das Fortbestehen der Entbindungsstation stand dabei im besonderen Fokus. Bekanntlich erreichte diese in den letzten Jahren nicht die gewünschte Zahl von 300 Geburten im Jahr. Trotzdem gab das Ministerium „Grünes Licht“ für die Weiterbetreibung der Station, nicht zuletzt auch durch das Bemühen von Kreispolitikern vor Ort.
Die besondere Situation der Bevölkerungsstruktur im ländlichen Raum und die Entfernung nächster Krankenhäuser wurden als Argumente akzeptiert. Im engen Zusammenhang mit dieser Station stehen selbstredend auch die Gynäkologie und die Kinderstation, sodass auch hierfür ein positives Signal gesetzt wurde. Ich frage mich nun ernsthaft, warum mit diesen Meldungen nicht öffentlich agiert wird?!
Die Geschäftsführung und die Kuratoriumsmitglieder verlieren darüber kein Wort, weder gegenüber den verunsicherten Bürgern noch gegenüber den Mitarbeitern im Krankenhaus. Was ist der Grund dafür?
Astrit Rabinowitsch
Vorsitzende des Sozialausschusses im Kreitag Potsdam-Mittelmark