27. April 2010

Zukunft planen, kostengünstiges und klimagerechtes Bauen und Wohnen im Bestand

Zu diesem Thema führte die Kreistagsfraktion DIE LINKE.Potsdam-Mittelmark am 26.4. eine Vor-Ort-Sitzung in der ehemaligen Gutsanlage Rogäsen durch.Der Titel der Überschrift war Inhalt eines vom Bundesbauministerium ausgeschriebenen Architektenwettbewerbs, an dem sich 67 Bewerber mit speziellen Projekten bundesweiter Städte und Gemeinden beteiligten. Das Kölner Architektenbüro Lüderwaldt belegte mit Ihrem Ideenvorschlag zur Wiederbelegung des alten Schlosses in Rogäsen den beachtlichen 2.Platz.

Familie König als jetzige Eigentümer des Schlosses erläuterte der Kreistagsfraktion ihre Vorstellungen, wie dieser Entwurf in die Tat umgesetzt werden kann. Als Ziele sind formuliert, die jetzige Bausubstanz nicht nur zu erhalten, sondern sie mit Leben zu erfüllen, Arbeitsplätze zu schaffen, wo ehemalige Existenzgrundlagen verloren gingen und Strukturen zuschaffen, die ein Leben, Wohnen und Arbeiten im ländlichen Raum wieder attraktiv werden lassen. Der äußere Anblick des Schlosses lässt nicht erahnen, welche Fortschritte bei der Herrichtung vieler Räume in den früheren Originalzustand schon erreicht wurden, obwohl noch keine Fördermittel geflossen sind. Diese sind zwar für die weitere Umsetzung des Konzepts  wichtig, aber zumindest ebenso wichtig ist Familie König eine moralische Unterstützung ihrer Pläne. Wie wir erfahren mussten, werden seitens kommunaler Behörden derzeit eher Steine in den Weg gelegt. Wir sind der Meinung, dass Investoren gerade hier am westlichsten Rand unseres Landkreises alle nur mögliche Unterstützung erhalten sollten. Gemeindevertretung und Kreistag müssen hier Initiativen ergreifen und die Verwaltungen mit ins Boot holen. Die Kreistasgsfraktion wird diesbezüglich am Ball bleiben und sicherte Unterstützung zu.