Wie kann die Region am Besten vermarktet werde? Dieser Frage stelle sich die Fraktion DIE LINKE in Potsdam-Mittelmark. Gemeinsam mit lokalen Akteuren diskutierten die Abgeordneten - am Montag dem 8. Juni 2009 in Raben - über die Nutzung natürlicher Potenziale als maßgebliche Entwicklungschance für den ländlichen Raum.
Man war sich einig, dass gute touristische und ökologische Potenziale vorhanden sind, diese aber noch zu kleinteilig agieren. Für eine effektivere Arbeit ist eine bessere Vernetzung der Akteure vor Ort notwendig, so Astrit Rabinowitsch. Aus den Erfahrungen einer Bildungsfahrt nach Niederösterreich, in das Waldviertel, welches einst ähnlich wie die Flämingregion strukturiert war, schlug die Abgeordnete eine Koordinierungsstelle vor, bei der alle lokale Initiativen außerhalb des Speckgürtels unter einem Dach mit einem eigene Logo zusammengefasst und vermarktet werden. Diese Koordinierungsstelle muss dann aber auch personell und finanziell gut ausgestattet sein. Eine Möglichkeit der Finanzierung kann der Strukturausgleichfonds des Kreises sein, der ja für die Stärkung der strukturschwachen Regionen gedacht ist, so Frau Rabinowitsch.
Auch ein einheitlicher Internetauftritt oder eine Marketingbroschüre ist denkbar. Dieses gemeinsame Handeln, muss allerdings von unter her wachsen und darf nicht von oben, von Politik oder Verwaltung, aufgesetzt werden. Nach Abschluss der Diskussion war eines klar: Eine Entwicklung der Region geht nur gemeinsam!