29. April 2009

Unterstützung des Mittelstands sieht anders aus

In Zeiten einer Finanz- und Wirtschaftskrise müssen alle den Gürtel enger schnallen und das hat Auswirkungen auch und vor allem für den Mittelstand und den Einzelhandel Die durch die Lebensmittel-Discounter ohnehin „gebeutelten“ Händler und die durch sinkende Nettogeldeinnahmen der Bevölkerung „geplagten“ Dienstleister (insbesondere die Gastronomie) haben es immer schwerer, insbesondere in den innerörtlichen Bereichen ihre Existenz zu behaupten. Die gebührenpflichtige Genehmigung hätte zur Folge, dass die Stadt- und Dorfkerne an Attraktivität verlieren würden, denn Warenständer, Tische und Stühle beleben das Stadtbild und laden zum Verweilen ein,.

Die Fraktion DIE LINKE wird am 7.5. einen Antrag in den Kreistag einbringen, so Astrit Rabinowitsch, Mitglied der Fraktion. Der Antragstext lautet, "Kreistag möge beschließen, dass die Kreisverwaltung das Anbieten von Waren und Dienstleistungen aller Art auf Straßen (Bürgersteigen) unmittelbar vor den Geschäften auf Antrag gebührenfrei genehmigt." Die derzeitige Wirtschaftslage in unserem Land gebietet es, von derartigen zusätzlichen finanziellen Belastungen abzusehen, findet Frau Rabinowitsch.