26. Juni 2011

DIE LINKE fordert Klarheit zur Förderschule Kleinmachnow

Die Zukunft der Förderschule Kleinmachnow war kein Thema im Bericht des Landrates an den Kreistag am vergangenen Donnerstag. Die Abgeordnete und bildungspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, Lisa Stoof, informierte darum den Kreistag, dass das Team der Förderschule Kleinmachnow ein anspruchsvolles Konzept für die Weiterentwicklung ihrer Schule - auch in Richtung Inklusion - erarbeitet hat. Das hat die Fraktion DIE LINKE bei einem Vor-Ort-Besuch in der Schule in Kleinmachnow in der vergangenen Woche erfahren. Das wäre eine Erwähnung in dem Bericht des Landrates wert gewesen.

 

Sie fragte außerdem nach, wieso ein „Wettbewerber“ ohne Autorisierung durch den Landkreis von der Rektorin der Schule interne Zahlen verlangen darf. Damit verfestige sich bei den Abgeordneten die Befürchtung, die der Vorsitzende des Bildungsausschusses, Dr. Martin, schon in der Ausschusssitzung im März geäußert hat: Verwaltungen nutzen gern die Sommermonate, in denen weder die Betroffenen noch die Abgeordneten richtig reagieren können, um Tatsachen zu schaffen. Das ausdrückliche Ziel aller Abgeordneten in Sachen Förderschule Kleinmachnow ist aber, in der Region ein vom Landkreis getragenes Bildungsangebot für Schüler mit Förderbedarf zu sichern. Schließlich wohnt hier ein Viertel der Einwohner des Kreises. Damit fällt hier rein mathematisch auch ein Viertel des Förderbedarfs an. Für die hartnäckigen Nachfragen bekam Frau Stoof den Beifall aus allen Fraktionen.

 

Der Landrat sicherte dem Kreistag zu, dass er von diesem Ansatz ausgeht. Die Fraktion DIE LINKE ließ das sicherheitshalber zu Protokoll nehmen.

 

Thomas Singer und Kathrin Menz
Sprecher der Fraktion