Warum wir nicht länger zusehen wollten

Was Auslöser der Friedensaktion war

Im Oktober 2016 stimmten 123 Staaten in der UNO für Verhandlungen zum Verbot aller Atomwaffen. Der deutsche Botschafter stimmte – gemeinsam mit den meisten NATO-Ländern – dagegen.

Atomwaffen sind die absolute Vernichtung der Menschheit. In einer Welt mit immer mehr Konfliktherden und nichtstaatlichen Akteuren nimmt das Risiko extrem zu.

Dagegen hilft nur ein absolutes Verbot. Die deutsche Regierung will nicht, ihre führende Vertreter verschärfen die Lage mit immer neuen Äußerungen zur „wachsenden militärischen Verantwortung Deutschlands“.

Also muss die Bevölkerung der Regierung sagen, dass sie an keiner militärischen Lösung interessiert ist, dass sie diesen Weg für falsch hält, dass die die wachsende verbale und faktische Aufrüstung nicht will.

Warum nur gegen Atomwaffen

Atomwaffen sind neben der realen Bedrohung auch Synonym für Aufrüstung und Kriegsgefahr. Darum haben wir uns die konkret in Deutschland lagernden 20 amerikanischen Atombomben von Büchel zum Ziel der Kampagne gemacht.

Was sollen die Unterschriften

Wir unterstützen damit die jahrelangen Aktionen der Aktivisten vor Ort, indem wir Flyer verbreiten und Unterschriften sammeln. Die sollen dazu beitragen, dass der neuen Bundesregierung im Herbst mindestens 20.000 Unterschriften überreicht werden können.

Wir gehen aber eine Stufe weiter

Wir wollen erreichen, dass – gestärkt durch die Unterschriften und die vielen Gespräche mit den Menschen – wir möglichst viele Gemeinderatsmitglieder, Stadtverordnete und Kreistagsmitglieder finden, damit in alle den Gremien unsere Resolution angenommen wird.

Die beschlossenen Resolutionen der Städte und Gemeinden und Kreistage werden dem Deutschen Städte- und Gemeindetag und dem Landkreistag zugeleitet, damit sie als Interessenvertreter der Kommunen Einfluss auf die Bundesregierung nehmen

Übrigens

die 123 Länder, die dafür gestimmt haben, haben im März 2017 die Verhandlungen aufgenommen. Deutschland hat sich geweigert, teilzunehmen - noch angeordnet vom letzten Außenminister Frank-Walter Steinmeier auf Befehl des letzten US-Präsidenten, Barak Obahma.

Ungeachtet dessen haben 122 Länder am 7. Juli 2017 einen Vertrag über das Verbot von Kernwaffen beschlossen. Jetzt fordern wir, dass Deutschland auch diesem Vertrag beitritt.