13. Januar 2018

24. Ball der Roten Socken - Neujahrsempfang der LINKEN Potsdam Mittelmark mit vielen Gästen im Rathaussaal Kleinmachnow

Die Kreisvorsitzende, Astrit Rabinowitsch, der Fraktionsvorsitzende im Kreistag, Thomas Singer, und der Cheforganisator und Ortsvorsitzende von Kleinmachnow, Klaus-Jürgen Warnick

Über 120 Gästen im randvoll besetzten Rathaussaal in Kleinmachnow feierten am Sonnabend beim traditionellen Ball der Roten Socken. Das ist nun schon der 24. Der Ball ist gleichzeitig der Neujahrsempfang der Mittelmärker LINKEn. Deren Kreisvorsitzende, Astrit Rabinowitsch, konnte gemeinsam mit dem Fraktionsvorsitzende im Kreistag, Thomas Singer, wieder viele Gäste begrüßen – darunter die Bürgermeister von Kleinmachnow und Stahnsdorf, die Bundestagsabgeordneten der LINKEn Anke Domscheit-Berg und Norbert Müller, den Landesvorsitzenden des Mieterbundes, die Kreisvorsitzenden von B90/Grüne und PIRATEN, den Fraktionsvorsitzenden der SPD in der Gemeindevertretung und – erstmals - auch die Ortsvorsitzende der CDU Kleinmachnow. Frau Rabinowitsch unterstrich, dass die lange Gästeliste auch ein Ausdruck für die gerade auf kommunaler Ebene ständige Suche der LINKEn nach Bündnissen über alle Grenzen ist, wenn es um die Lösung konkreter Probleme geht.

Auch bei dem politischen Hauptthema der Genossen in 2017 – dem Frieden. Es gab großen Beifall, als sie die Tausende Unterschriften gegen die Atombomben auf deutschen Boden, die Blockade des Fliegerhorsts Büchel - über 600 km von hier – durch eine eigene Delegation, die gemeinsamen Resolutionen der kommunalen Vertretungen dazu u.a. von Wusterwitz und dem kleinen Bensdorf, über Wiesenburg, Nuthetal und Werder bis hin nach Cottbus, Berlin-Lichtenberg und der Landeshauptstadt Potsdam aufzählte. Auf unseren Antrag hat der Bundesparteitag im Juni 2017 den Frieden ganz oben in den Wahlkampf eingeordnet. In 2018 wollen wir das auch in TKS und im Kreistag besprechen.

Sie konnte aber auch berichten: „Wir vergessen aber auch nie, dass nicht nur in der Welt, sondern auch in Deutschland rein materiell vielen weder nach Feiern ist, noch Sie es sich leisten können. Die seit 30 Jahren und besonders seit HARTZ IV laufende Umverteilung von unten nach oben haben wir nie hingenommen. Wir setzen uns auch erfolgreich für den Ausgleich im Landkreis ein. Wohlhabende Kommunen haben über 11.000 €/Einwohner. Die am Ende nur etwas über 400€. In Bad Belzig wurde zum neunten Mal in der Aktion „Weihnachten für alle“ gesammelt und viele Päckchen für Bedürftige gepackt.“

Zum Ausgleich gehören auch gute Schulen für alle Kinder, egal wo sie wohnen und wie viel ihre Eltern verdienen. Ganz wichtig ist uns, dass wir den Widerstand losgetreten haben, damit die neue Gesamtschule in Teltow keine private, sondern eine öffentliche wird. Auch dafür gab es ausdrücklich Beifall von den Gästen.

Zum Schluss betonte sie noch das Engagement für die Mobilität. Ob in Fragen der Taktung der Regionalzüge von Gross Kreutz oder von Bad Belzig, beim Ausbau der direkten Busverbindungen mit den PlusBussen oder in der Frage des S-Bahn - Ringschlusses in der Region hier, wo bald 80.000 Menschen einen erreichbaren Bahnanschluss brauchen.

Die schönste Belohnung für die Arbeit als DIE LINKE war, dass wir gerade hier in der Region 2017 zehn neue, junge Mitglieder aufnehmen konnten.

Mit einem anspruchsvollen Kulturprogramm von Harfe über den Auftritt der Showtanztruppe Kurrat bis hin zu den Breakdance-Kids aus Kreuzberg, die das gute Buffet von der Gaststätte Havel gern plünderten, und viel Musik zum Tanzen setze sich der Abend bis nach Mitternacht fort.

Einige Bilder vom Ball