24. August 2018 Claudia Sprengel

Die Vorzeichen des Klimawandels vor unserer Haustür

Mit Entsetzen hat die brandenburgische Bundestagsabgeordnete Anke
Domscheit-Berg vom Großbrand bei Treuenbrietzen erfahren. Bereits 400
Hektar standen in Flammen. Die Dörfer Tiefenbrunnen, Klausdorf und
Frohnsdorf mussten evakuiert werden. „Die Vernichtung der Natur in einem solchen Ausmaß und die große Gefahr auch für Wohngebiete, sind unvorstellbar und sehr beunruhigend“, so die Abgeordnete. Sie erkennt darin die Vorzeichen des
Klimawandels: „Niemand kann mehr davor die Augen verschließen. Nicht nur Bangladesh, Inseln im Pazifik oder Länder in Zentralafrika werden durch den Klimawandel bedroht, er findet auch hier bei uns, in Europa, in Deutschland und in Brandenburg statt. Es ist höchste Zeit, mehr zu tun, um die Folgen des Klimawandels einzudämmen. Das ist nicht nur eine Hausaufgabe für die Politik, sondern für jeden Einzelnen, denn wir können alle einen Beitrag zur Energiewende leisten." erklärt
Anke Domscheit-Berg.
Den Feuerwehrleuten und der Polizei, die nicht nur jetzt, sondern schon in den vergangenen Wochen bei Tag und bei Nacht unermüdlich im Einsatz waren, spricht die Abgeordnete ihren Dank und ihre große Anerkennung aus. Heute wird sie in die Region fahren, um sich selbst ein Bild von der Lage vor Ort zu machen und sich solidarisch zu zeigen.
„Alle hoffen auf hilfreichen Regen, denn es brennen schon hunderte von
Hektar Wald und im Brandgebiet liegt alte Munition im Boden - eine sehr
schlechte Kombination und gefährlich für die Einsatzkräfte. Es ist
einfach entsetzlich“, so Anke Domscheit-Berg.