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nur in Bayern und in Teltow - politischer Aschermittwoch - scharfe Spitzen und gute Musik

In Bayern hat der politischen Aschermittwoch Tradition – und in Teltow. Dort richtet seit vielen Jahren die LINKE den Abend aus. So auch punktgenau am vergangen Mittwoch dieser Woche. Dass das immer ein sehr unterhaltender Abend ist, ist bekannt und so war der Stubenrauchsaal gut gefüllt. Iris Bonowskiy, die Spitzenkandidatin der Teltower LINKEN für die Wahl zur nächsten Stadtverordnetenversammlung, eröffnete in der für sie typischen, charmanten Weise. Sie konnte sogar ihre Eltern begrüßen, die aus Amrum gekommen waren. Aber auch Vertreter der FDP und der Piraten wurden gesichtet. Norbert Müller von den LINKEN hatte ja sein Kommen als „der Herr Müller aus dem Bundestag“, den man direkt fragen könne, angekündigt und wurde auch dementsprechend direkt in Beschlag genommen. Für viele Besucher noch neu war das Gesicht von Marlen Block, die Spitzenkandidatin der LINKEN für TKS und Nuthetal für die nächste Landtagswahl.

Reinhard Frank, fungierte auch dieses mal nicht als Ortsvorsitzender der gastgebenden Teltower LINKEN, sondern wieder als spitzzüngiger Nachrichtensprecher. Mit pointierten Texten und hintergründigen Fotomontagen, die spontan manchen Lacher hervorriefen, spießte er vom Wildschwein bis zur Marina, vom Stolper Berg bis zum Standort für die Stahnsdorfer Feuerwehr manches Ärgernis der Region auf. Seine Aufzählung von Projekten nur aus der Region, die eigentlich schon lange erledigt sein sollten, war auch ohne BER lang.

Für die Auseinandersetzung mit den großen politischen Linien hatten sich die Veranstalter den erst 22 Jahre jungen, aber schon deutschlandweit bekannten Poetry-Slamer Jean-Phillippe Kindler aus Düsseldorf eingeladen. Mit geschliffener Schärfe, zielgenauem Wortwitz und unglaublichem Sprachtempo griff die verschiedensten Seiten der politischen Landschaft auf und an. Bewegend sein Text über Petra, die Kassiererin, die für 14 Cent die Minute täglich ihre Arbeit macht und dafür auch noch schräg angegangen wird. Darum hat der Text auch den Titel „Mindesthohn“. Entspannter konnte man seiner Kurzzusammenfassung der Wahlprogramme aller Parteien zur letzten Wahl zuhören. Auch die Gastgeber bekamen ihr Fett ab.

René Fischer aus Kleinmachnow übernahm mit seiner Gitarre den musikalischen Teil. Es war nicht zu überhören und er gab es auch offen zu, dass Hannes Wader zu seinen großen Vorbildern gehört. Extra in Erinnerung an ihn hat er auch einen eigenen Titel geschrieben. Aber sein Repertoire reicht auch weit hinein in den Ostrock und die Lieder der Friedensbewegung. Darum schloss er auch mit „Sag mir wo die Blumen sind“. Nächstes Jahr wird der Saal wieder voll – das konnte man nach fast drei Stunden beim Hinausgehen mehrfach hören.

Thomas Singer
Kandidat für DIE LINKE
für den nächsten Kreistag Potsdam-Mittelmark


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