31. März 2017 TS

Bericht vom 14. Kreistag

Freude bei uns über einstimmige Zustimmung zum Schulentwicklungsplan

Freude bei uns über einstimmige Zustimmung zum Schulentwicklungsplan

„Dass die Gesamtschule für den Raum Teltow-Kleinmachnow-Stahnsdorf (TKS) nun verbindlich auf dem Weg ist, ist wohl das wichtigste Ergebnis, und das mit direktester, positiver Wirkung des gestrigen Kreistages“ bilanziert die Vorsitzende des Bildungsausschusses, Kathrin Menz (DIE LINKE). Dabei forderte sie noch einmal, dass diese Schule im Herbst 2018 an den Start gehen muss. Das bedeutet, dass umgehend eine Zeitschiene für die nächsten Schritte und Übergangslösungen bis zur Fertigstellung des Schulneubaus erarbeitet werden muss. Erfreut waren auch die Vertreter Elterninitiative aus der Region TKS, die kurz vorher die wirre, langwierige Diskussion um ein vergleichbares Projekt im Süden des Kreises mitverfolgen konnten.

Das Hin und Her um Brück oder Treuenbrietzen als Standort für eine Gesamtschule im Süden, dass sich schon zwei Jahre hinzieht, fand in den letzten Tagen und Stunden bis ganz kurz vor dem Beginn des Kreistages mit vielen Briefen, Mails, Unterstützerschreiben seinen Höhepunkt. Die anwesenden Schüler des Burgwall-Gymnasium sind der Diskussion sicher mit Unverständnis verfolgt, wenn schon die Kreistagsabgeordneten den verschiedenen, unausgereiften Volten kaum folgen konnten. „Hier sah man das verzweifelte Ringen, ein Platzen der Koalition aus CDU und SPD im Kreistag zu verhindern“ kommentierte der Fraktionsvorsitzende der LINKEN, Thomas Singer. „Es ging in der ganzen Diskussion nie um die Kinder, um die Wahl zwischen verschied guten, verschieden modernen Bildungsangeboten. Es ging offensichtlich um Claims und Standortvorteile für den einen oder anderen Ort.“