8. Februar 2018 TS

Replik auf eine Berichterstattung am 7.2. zum Antrag der LINKEn im Kreistag PM zur Wildschweinproblematik

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Die LINKEN, die Wildschweine und die Presse

Ein Presseorgan schrieb dankenswerterweise am 7.2. sehr ausführlich über die LINKE im Kreistag. Angesichts der weiter nahenden Afrikanischen Schweinepest hatte die noch im Dezember Maßnahmen gegen die immer noch schnell wachsenden Zahl der Wildschweine auf die Tagesordnung gesetzt. Deren Antrag für den Kreistag am 1.3.2018 beauftragt die Verwaltung, drei konkrete, mögliche Handlungsstrategien zu prüfen. Allerdings nimmt in der erwähnten Berichterstattung davon die Sache mit der Anti-Babypille für Bachen, die in der Diskussion fast schon erledigt ist, drei Spalten und die fette Überschrift ein. So ist das mit der Demokratie, ein Antrag kommt durchaus nicht so in den Kreistag, wie er ursprünglich eingebracht wurde. Da muss die Presse auch am Prozess dranbleiben. Dass die Verwaltung keine eigenen Ideen präsentiert, erfährt man nur ganz klein und kurz. Von da kommt nur: geht nicht, dürfen wir nicht, können wir nicht. An der Stelle hätte man erwartet, dass die vierte Gewalt – die Medien - weiter bohren. Aber dazu ist ja noch sooo viel Zeit, solange die Afrikanische Schweinepest nicht angekommen ist. Dann wird die große (Fleisch)-Wirtschaft rufen und dann wird alles gehen.
Als Erkenntnis aus der Behandlung des Antrags wiesen die LINKE'n auch darauf hin, dass Wildschwein ja 100% Bio ist. Statt Verbrennen der geschossene Körper kann man daraus BIO-Wildschweinwurst und BIO-Wildschweinschinken machen. Der kleine Orte Greve in der Toskana ist dafür berühmt geworden. Gespräche mit der Handwerkskammer, der Fleischerinnung, den kreislichen Veterinären, dem Kreisjagdverband und anderen Partnern werden aber nicht erwogen.

Übrigens: bei seinem Wunsch nach zwei weiteren Stellvertretern ist der Landrat findiger und hartnäckiger.