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Landtagsabgeordnete der Linken besuchten 3 Einrichtungen in Kloster-Lehnin

Die Landtagsabgeordneten Dr. Andreas Bernig, Direktkandidat für den Wahlkreis 16, und Marco Büchel, Sprecher für Sozial- und Gesundheitspolitik der Fraktion, besuchten das Eltern-Kind-Zentrum (EKiZ), das Diakonissenkrankenhaus und die Diabetiker-Selbsthilfegruppe in Kloster-Lehnin.

Mit dem Besuch des Eltern-Kind-Zentrum begann der informative Tag.
Die Chefin Kerstin Krämer und die Jugendkoordinatorin Sabine Strich gaben den Besuchern einen Einblick in ihre Arbeit. Krabbelgruppe, Elternkaffe, Nähkaffe und Tauschbörse werden sehr gut angenommen. Die Zusammenarbeit mit der Schulsozialarbeiterin und der Leiterin des Jugendclubs bringe gute Synergieeffekte. Es gibt Anknüpfungspunkte mit der Familienbildung, dem Babyschwimmen, Themenabenden und auch die Zusammenarbeit mit dem Kinderarzt im Ort und der Frühförderung klappt sehr gut. Von der Gemeinde erhalte das EKiZ sehr gute Unterstützung. Sabine Strich zeigte den Gästen auch den Jugendclub. Hier hielt gerade eine Mitarbeiterin des Jugendamtes ihre Sprechstunde vor Ort ab. Insgesamt ein beeindruckender Campus mit Grundschule, Oberschule, Zweifeldturnhalle, Hort und EKiZ.
Danach schloss sich der Besuch und eine Gesprächsrunde mit dem Chefarzt Dr. Bork im Evangelische Kliniken Luise-Henrietten-Stift an.
Am Standort Lehnin betreibt das Diakonissenhaus eine Klinik für Geriatrische Rehabilitation mit 70 stationären Betten und zehn Tagesklinikplätzen sowie ein Akutkrankenhaus mit der Klinik für Innere Medizin und Palliativmedizin. Teil der Klinik für Innere Medizin und Palliativmedizin ist eine Palliativstation mit zehn Betten. Jährlich werden rund 2.000 Patienten im Krankenhaus und ca. 1.200 in der Rehabilitationsklinik behandelt. Am Krankenhaus ist ein Notarztstandort etabliert, niedergelassene Ärzte sind angesiedelt.
In der Gesprächsrunde und beim Rundgang im Krankenhaus konnten sich die Landtagsabgeordneten von dem ansprechenden Areal und der modernen Ausstattung des Krankenhauses überzeugen.
Vielfältige Fragen und Probleme wurden erörtert. Ein nicht unbedeutendes Problem stellt die Auslastung dar. Das kleine Krankenhaus werde von der AOK in letzter Zeit schlecht belegt. Da auch ein kleines Krankenhaus alle wichtigen medizinischen Geräte vorhalten muss, sind die Kosten auch etwas höher. Es wird vergessen, dass z.B. bei einer geriatrischen Reha ein viel größerer Pflegeaufwand erforderlich ist, der mit den leidigen Kostenpauschalen nicht abgedeckt wird. Die Besucher stellten erneut fest, dass der medizinische Bereich keiner ist, der ausschließlich nach Kostenaspekten betrachte werden kann. Der Mensch muss im Vordergrund stehen und nicht die ausschließliche betriebswirtschaftliche Betrachtung. Die Besuche stellten fest, dass es nach wie vor Anliegen ist, alle Krankenhausstandorte zu erhalten und besonders die medizinische Versorgung im ländlichen Raum zu gewährleisten. Dazu müssen auch die Krankenkassen und die Kassenärztliche Vereinigung gewonnen werden.
Der operative Tag der Parlamentarier endete in der Diabetiker Selbsthilfegruppe. Vor den zahlreichen TeilnehmerInnen zeigten Marco Büchel und Dr. Andreas Bernig die Bilanz der rot-roten Landesregierung auf dem Gebiet der Gesundheitspolitik auf. Insbesondere wurde von allen SeniorInnen die Erhaltung der 62 Krankenhausstandorte im Land Brandenburg begrüßt und die „Schwester Agnes“ Wiederbelebung in unserem Land fand sehr großen Applaus - liebenswerte

Erinnerungen wurden dabei wach. Viele Nöte sprachen die SeniorInnen an. So wird die gegenwärtige Regelung zur Überquerung der Hauptstraße in Kloster Lehnin für die BürgerInnen und vor allem Jüngere und Ältere als sehr gefährlich eingestuft. Für eine neue mögliche Lösung dieses Problems wird sich Dr. Andreas Bernig als Gemeindevertreter in Kloster-Lehnin annehmen. Auch die


Schwerbehindertenausweisrichtlinie müsste aus Sicht der SeniorInnen überarbeitet werden, da die gegenwärtigen Regelungen viele Fragen aufwerfen, die nicht optimal geregelt sind. Marco Büchel schrieb sich dies in sein Aufgabenheft.

Mit sportlichen- und Liedgesangseinlagen lockerte die aktive Leiterin der Selbsthilfegruppe, Frau Christiane Reinhardt, die Gesprächsrunde auf. Bei dem anschließenden durch die Selbsthilfegruppe eigenständig zubereiteten, sehr gesundheitsbewussten, Essen stärkten sich alle Anwesenden.
Mit der Einladung der Abgeordneten zu einem Besuch in den Landtag endete der schöne SeniorInnennachmittag in der Gruppe.


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