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Astrit Rabinowitsch - Spitzenkandidatin der LINKEn im Flämingwahlkreis für den Kreistag

Wir bleiben dran an den Arbeitsbedingungen und dem Tarifkampf im Krankenhaus Bad Belzig

Astrit Rabinowitsch - die Spitzenkandidatin der LINKEN für den Kreistag im Fläming schreibt: Ich kann mich der Meinungsäußerung von Frau Pohl im Flämingecho voll und ganz anschließen. Insbesondere die Würdigung der engagierten Arbeit der Ärzte, Schwestern und Pflegepersonals kann ich unterschreiben. Es ist ja kein Geheimnis, dass es im Bereich Pflegepersonal nicht gerade ein Überangebot gibt. Daraus resultieren auch die häufigen Mehrbelastungen und zahlreichen Überstunden bei den Mitarbeitern in Kliniken und Pflegeeinrichtungen.

Mehrfach haben die Betroffenen im Klinikum Potsdam und auch in Bad Belzig durch öffentlichen Protest darauf aufmerksam gemacht. Das Ernst von Bergmann Klinikum ist ein kommunales Krankenhaus. Eigentümer ist zu 100 Prozent die Stadt Potsdam. Also war es nur folgerichtig, dass  die Abgeordneten der Stadt Potsdam sich der Probleme und Sorgen der Klinikmitarbeiterinnen angenommen haben. So beauftragten sie den Bürgermeister der Stadt, Gespräche mit der Gewerkschaft Verdi und dem Betriebsrat zu führen, um die Arbeitsbedingungen im Klinikum Ernst von Bergmann und all seinen 100%igen Tochtergesellschaften zu verbessern besonders im Bereich Pflege. Außerdem sollen Tarifverhandlungen angestrebt werden, um einen einheitlichen Tarif für alle Kliniken und deren Tochterunternehmen zu erreichen.
Letzteres ist besonders für das Pflegepersonal in Bad Belzig enorm wichtig. Was die wenigsten wissen, für Bad Belzig laufen seit DREI Jahren bis heute nicht abgeschlossene Tarifverhandlungen. Und bis heute erhalten vor allem die langjährig Beschäftigten weniger Geld als ihre Kolleginnen in Potsdam oder neu eingestellte Kolleginnen. Aber genau sie hätten von diesem Beschluss der Potsdamer Stadtverordneten nicht profitiert, weil das Krankenhaus Bad Belzig eben keine 100%ige Tochter des Bergmann Klinikums ist. Die Bad Belziger Tochter gehört nach dem letzten Verkauf noch zu 25,1Prozent dem Landkreis Potsdam Mittelmark. Somit war es dringend erforderlich, den Potsdamer Beschluss auch für den Kreistag Potsdam Mittelmark zu beantragen. Dies ist in der letzten Kreistagssitzung durch mich im Auftrag der Fraktion Die Linke geschehen. Erfreulicherweise wurde er angenommen, wenn auch ohne die Stimmen der CDU-Fraktion. Leider hat die Presse diese Information bis jetzt für sich behalten. Nun geht es darum,  die Forderungen schnell um zu setzen und sich nicht wieder drei Jahre Zeit zu lassen. Der Landrat ist in der Pflicht, den neuen Kreistag über die Ergebnisse zeitnah zu informieren. Wir bleiben dran.

Astrit Rabinowitsch
Kreistagsabgeordnete Die Linke


TS

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