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Zu Besuch im Industriemuseum

Das Industriemuseum in Teltow ist nicht nur Museum, sondern engagiert sich in vielen Schulen der Region in der Berufsorientierung. Konstantin Gräfe konnte sich am Freitag bei einem ausführlichen Besuch in Teltow mit dem Vorsitzenden des Vereins, Lothar Starke, darüber informieren. Über 1200 Schüler werden pro Jahr in Kontakt mit Betrieben der Industrie der Region gebracht. Mit anspruchsvollen Experimenten erfahren die Kinder und Jugendlichen, wie spannend Technik und Industrie sein kann. Bemerkenswert fand Konstantin Gräfe, dass schon vierte Klassen im Industriemuseum betreut werden. Für die Schulen ist der Industriemuseumsverein so ein wirksamer Dienstleister, der seine guten Kontakte in die Wirtschaft für die Berufsorientierung der Schulen zur Verfügung stellt. Er organisiert Besuche vor Ort, entwickelt Experimente in seinen Räumen und betreut die Schüler dabei. Einen Wunsch gab Lothar Starke dem Landtagskandidaten mit: Es müssen zuverlässig und verbindlich ausreichend Mittel für die Berufsorientierung eingeplant werden. Konstantin Gräfe konnte das bestätigen, weil damit auch die Zahl der Abbrecher in der Berufsausbildung gesenkt werden kann. „Mit guter Berufsorientierung kann in Zukunft bei den Ausbildungskosten das Vielfache eingespart werden.“, so Gräfe. „Wir müssen dazu auch den Praxisbezug in den Schulen stärken. Wir als LINKE fordern eine frühzeitige ganzheitliche Berufs-, Arbeits- und Lebensweltorientierung an allen allgemeinbildenden Schulen als Orientierungsphase für eine praxisnahe Auseinandersetzung mit Berufsfeldern.“, erläuterte der Kandidat.

Auch will Gräfe die Berufsausbildung mit Abitur in Brandenburg einführen.


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