Bedürftige werden durch die Tee- und Wärmestube aufgefangen
Regelmäßig besuchen die beiden Parlamentarier die Tee- und Wärmestube und sprechen mit der Geschäftsführerin, Martina Müller, und den von ihr dort liebevoll betreuten Bürgerinnen und Bürger über ihre Sorgen und Probleme.
Seit Ablauf des Vertrages ihres alten Standortes in der Brandenburger Straße in Werder (Havel) hat sich vieles für die Tee- und Wärmestube geändert.
Die Tee- und Wärmestube wurde 2014 dankender Weise von dem Ernst von Bergmann Klinikum übernommen als die Diakonie Insolvenz anmelden musste. Damit konnte dieser wichtige soziale Bereich für Bedürftige in unserer Region erhalten bleiben. Die Geschäftsführerin weist auf die Notwendigkeit dieser sozialen Einrichtung hin, denn es werden immer mehr Bedürftige aus Werder und aus anderen Regionen durch die Tee- und Wärmestube aufgefangen.
Nun muss das neue Domizil den Anforderungen angepasst werden, weil in der Eisenbahnstraße einige Voraussetzungen für die Tafelausgabe fehlen. Der verantwortliche der Klinik für diesen Bereich, Rüdiger van Leeuwen und die Geschäftsführerin, Martina Müller, erläuterten im Gespräch die Vorhaben des Umbaus im zukünftigen Küchenbereich und die weiteren Veränderungen in der Eisenbahnstraße.
Sie betonten, dass erhebliche finanzielle Aufwendungen erforderlich sind und die Spendenbereitschaft der Firmen seit Übernahme durch das Ernst von Bergmann Klinikum zurückgegangen sei, weil davon ausgegangen wird, mit der Übernahme durch das Klinikum sind alle finanziellen Probleme gelöst. Die Situation stellt sich aber so dar, dass das Ernst von Bergmann Klinikum für diesen wichtigen sozialen Bereich auch auf Hilfe von außen angewiesen sei. Es sind also weiter alle Spenden sehr willkommen. So hat auch Andres Bernig mit einer Spende einen Unterstand für den Tafelgarten finanziert.
Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Beschäftigungssituation in der Einrichtung. Dr. Bernig verwies auf einen neue im April herausgegebenen Förderrichtlinie des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales „Soziale Teilhabe am Arbeitsmarkt“ an das sich auch die MAIA Potsdam Mittelmark beteiligt. Es geht um eine längerfristige Integration von Langzeitarbeitslosen in den Arbeitsmarkt. Leute, die schon jahrelang in der Tee- und Wärmestube ehrenamtlich tätig sind, können über dieses Programm eine Perspektive bekommen. Die Abgeordneten gewannen den Eindruck, dass durch die Verantwortlichen, insbesondere bei der Betreuung von Kinder und Jugendlichen und von Ausländerfamilien, sehr viel unternommen wird, um ihnen bei der Bewältigung von Alltagsproblemen in vielfältiger Form aktive Unterstützung zu geben.
Dabei wünschen wir Ihnen weiterhin von allen Seiten der Gesellschaft Hilfe und Unterstützung und viel Erfolg!
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