Bürgermeisterkandidat der LINKEN beim Zeistritzverein!
Am Donnerstagabend war Joachim Sroka (53), Kandidat der LINKEN für die Bürgermeisterwahl in Kloster Lehnin, beim Vorstand des Spiel-, Sport und Bürgervereins Zeistritz e.V. zu Gast.
Den Zielen des Vereines entsprechend begann er seine Vorstellung mit dem Hinweis, dass er Marathon laufe und damit seine Belastungsfähigkeit schon mal in dieser Hinsicht gegeben sei.
Bei der Darstellung seines beruflichen Werdeganges machte er deutlich, dass er großen Wert auf Teamarbeit und kollektiven Führungsstil lege. Diese Erfahrungen wolle er auch in die Verwaltungsarbeit einbringen. Ihm läge am Herzen gemeinsam mit den Mitarbeitern die Verwaltungsarbeit effizienter und servicefreundlicher zu gestalten. Die Aufgaben würden nicht einfacher werden und zur ihrer Bewältigung brauche es qualifiziertes und motiviertes Personal. Ihm sei unverständlich, warum es im Rathaus keine flexiblen Arbeitszeiten gäbe. Bei ihm im Betrieb sei das üblich und das sei gut für die Motivation.
Besonders liege ihm am Herzen die Bürger stärker in Entscheidungen einzubeziehen. Zu Vieles spiele sich derzeit hinter verschlossenen Türen in geschlossenen Sitzungen ab. Auch das Ehrenamt müsste stärker gewürdigt und gefördert werden. Das hätten die vielen fleißigen Ehrenamtler, ohne die das gute soziale Zusammenleben und die Integration nicht funktionieren würden, verdient.
Besonderen Stellenwert räumt Joachim Sroka der Ordnung und Sicherheit ein. Sie werde Chefsache werden. Besondere Unterstützung brauche die Freiwillige Feuerwehr. Er habe den Eindruck, dass ihre Arbeit nicht angemessen gewürdigt wird. Das soll sich ändern. Früher habe es einen eigenen Ausschuss für die FFW gegeben. Den habe der alte Bürgermeister abgeschafft, aber hier müsse neu nachgedacht werden, so der Bürgermeisterkandidat. Was die Ordnung in der Gemeinde beträfe hätte der Bauhof bisher eine sehr gute Arbeit geleistet. Aber wenn er durch den Wald laufe, dann sähe er erheblichen Nachholebedarf. Immerhin sei eine saubere Umgebung wichtig für den Tourismus, den er auch weiter fördern will.
Joachim Sroka betonte, dass ihm die weitere Ansiedlung von Bürgerinnen und Bürgern wichtig sei. Im BER, der Menschen in die Region ziehen wird, sehe er eine große Chance dafür. Aber es gehören zur weiteren Erhöhung der Attraktivität der Gemeinde auch die konsequente Umsetzung des Gesamtschulkonzeptes mit der Möglichkeit das Abitur in 13 Jahren ablegen zu können und die Erhaltung des Krankenhauses, welches sich einer starken Konkurrenz erwehren müsse. Gerade in Fragen der Schule und der Gesundheut habe Kloster Lehnin zwei wichtige Alleinstellungsmerkmale, die erhalten werden müssen.
Bezogen auf die Flüchtlingsproblematik wurde der Bürgermeisterkandidat prinzipiell. Bevor die Kriege nicht aufhören, zu denen auch Deutschland einen Beitrag leiste, werden die Flüchtlingsströme nicht gestoppt. Es gelte Frieden zu schaffen, damit die Menschen eine Lebensperspektive in ihren Ländern haben. Bis dahin müsse man die Herausforderung zur Integration von anerkannten Flüchtlingen sachlich und mit menschlichem Maß angehen.
Joachim Sroka betonte zum Abschluss seiner Vorstellung, dass die Stärkung der Wirtschaft seine besondere Aufmerksamkeit erhalten werde, weil hier Arbeitsplätze geschaffen werden und Steuerkraft entsteht. Hier werde er besonders seine Management- und Marketingerfahrungen einbringen u.a. auch bei der Gestaltung und Verwertung der Kaserne Damsdorf.
Die Mitglieder des Vorstandes zeigten sich erfreut darüber, dass sie jetzt endlich ein persönliches Bild über den Kandidaten machen konnten. Es sei Schade, dass das nicht schön früher geschehen sei.
Joachim Sroka betonte, dass er zu jedem Gespräch bereit sei. Wenn man miteinander rede, dann erreiche man auch gemeinsam etwas.
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