Gegen prekäre Beschäftigung – Für bessere Arbeitsbedingungen!
Dr. Andreas Bernig, MdL
Obwohl wir die niedrigste Arbeitslosenquote seit mehr als 25 Jahren verzeichnen, müssen deutlich mehr Beschäftigte ihren Lebensunterhalt in prekären Arbeitsverhältnissen verdienen. In Brandenburg liegt ihr Anteil mittlerweile bei fast 40 %. Gleichzeitig wird der Fachkräftemangel immer akuter. Anfang August waren noch 5.000 Stellen frei. Dem standen 4.500 Jugendliche ohne Lehrstelle gegenüber.
DIE LINKE wird deshalb weiter dafür kämpfen, dass jede Arbeit fair bezahlt wird, gesundheitsverträglich und altersgerecht sowie mit einem Familienleben vereinbar ist. Mini-Jobs sind in reguläre Arbeitsverhältnisse umzuwandeln. Leiharbeit muss zurückgedrängt und das Tarifvertragssystem gestärkt werden.
Alle Jugendlichen in unserem Land sollen eine Perspektive in ihrer Heimat haben; durch gute Bildung, frühzeitige Berufsorientierung, faire Ausbildungsbedingungen und -vergütung sowie bessere Übernahmechancen in gute reguläre Arbeit, deren Bedingungen sie demokratisch mit bestimmen können.
Dafür wollen wir auch die Vertreter der Beschäftigten – Betriebsräte und Gewerkschaften – stärken. Denn nur mit betrieblicher Mitbestimmung können gute Arbeitsbedingungen und die Fachkräftesicherung gelingen. DIE LINKE fordert eine neue Ordnung der Arbeit.
Aktueller Hinweis für Lehrstellen Suchende: kostenloser Online-Beratungsservice der DGB-Jugend unter
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