Gute Gesundheit: wir brauchen sie alle!
DIE LINKE hat viel für die Sicherstellung einer stabilen flächendeckenden Gesundheitsversorgung im städtischen und im ländlichen Raum getan. So haben wir alle 62 Krankenhausstandorte erhalten. Das Fortbestehen und die Stärkung der Krankenhäuser als Anker der gesundheitlichen Versorgung haben auch künftig einen hohen Stellenwert. Krankenhäuser und Rehakliniken müssen zudem auch ambulante Versorgung anbieten können.
Wie in den vergangenen fünf Jahren wollen wir erneut 400 Millionen Euro für die Finanzierung der Krankenhäuser bereitstellen, um bei knapper werdenden Ressourcen Versorgungsqualität und die erreichten Standards zu erhalten.
In dünn besiedelten Regionen muss die Ansiedlung von Ärztinnen und Ärzten durch attraktive Arbeits- und Lebensbedingungen und durch bessere Rahmenbedingungen für die hausärztliche Berufstätigkeit unterstützt werden.
Die erfolgreiche Kooperation zwischen Brandenburger Lehrkrankenhäusern und der „Charité-Universitätsmedizin Berlin“ sowie der Universität Rostock soll fortgesetzt und ausgebaut sowie weitere Kooperationsmöglichkeiten erschlossen werden.
Gemeindeschwester Agnes
Mit dem Aufbau von Medizinischen Versorgungszentren, von Bereitschaftspraxen und dem Modellprojekt „AGnES 2“ wurden gemeinsam mit Kassenärztlicher Vereinigung und Krankenkassen weitere Wege zur Sicherung der gesundheitlichen Versorgung gegangen. Durch „AGnES 2“ gibt es in Brandenburg speziell ausgebildete Krankenpflegerinnen, die in medizinisch unterversorgten Gebieten die Patienten betreuen, um den Arzt zu entlasten. Das Projekt startete im Januar 2012. Heute arbeiten 60 „AGnES 2“-Schwestern im Land; 37 weitere befinden sich in Ausbildung.
Des Weiteren startete 2012 in Brandenburg das bundesweit erste flächendeckende Telemedizin-Netz. Gerade durch die Nutzung der heutigen Kommunikationstechnologien können weite Wege zwischen Ärztin bzw. Arzt und Patientinnen und Patienten vermieden werden.
Zur Stabilisierung einer flächendecken Gesundheitsversorgung wollen wir innovative Angebote wie die Telemedizin, die mobile Zahnarztpraxis oder den Patientenbus evaluieren, weiterentwickeln und konsequent fördern.
Gesund aufwachsen und gesund älter werden
Weitere wichtige Schwerpunkte waren und sind die Stärkung des öffentlichen Gesundheitsdienstes sowie die Unterstützung der Bündnisse „Gesund aufwachsen“ und „Gesund älter werden“. Diese Netzwerke setzen sich dafür ein, dass Kinder und Jugendliche in Brandenburg gesund aufwachsen und ältere Bürger gesund alt werden. Sie müssen weiterhin unterstützt werden. Der Öffentliche Gesundheitsdienst spielt gerade bei der Vorbeugung von Krankheiten und insbesondere für die Gesundheit der Kinder eine wichtige Rolle. DIE LINKE setzt sich in diesem Kontext für ein Bundesgesetz zur Förderung der Prävention ein.
Brandenburg braucht eine gut funktionierende medizinische Versorgungsstruktur für alle Menschen. Dafür müssen alle Akteure zusammenarbeiten und alle Angebote – ob stationär, teilstationär oder ambulant – sinnvoll miteinander verzahnt werden. DIE LINKE hat dafür gesorgt, dass sich die Beteiligten aus allen Bereichen des Gesundheitssystems in einem „Gemeinsamen Landesgremium“ abstimmen, wie die medizinische Versorgung auch in Zukunft in allen Landesteilen Brandenburgs gesichert werden kann.
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