Diese Website verwendet Cookies. Warum wir Cookies einsetzen und wie Sie diese deaktivieren können, erfahren Sie unter Datenschutz.
Zum Hauptinhalt springen

TS

Kreisentwicklungsforum 2017 - unsere Erwartungen

Es gab an dem letzten Sonnabendvormittag ein anregendes, provokatives Einleitungsreferat, es waren gute Diskussionsrunden, die im 15-Minuten-Takt das Thema wechselten, es wurden viele Karteikarten beschrieben und die Stellwände vollgepinnt. Gut - es war keinen "Flüchtlings-Kreisentwicklungsforum" - es geht um die ganze Entwicklung des Kreises. Trotzdem bleibt das Gefühl, dass das Forum unter dem blieb, was aktuell gefordert ist. Man kann nicht sagen, dass wirklich Weichen gestellt werden, ja nicht mal, dass welche erkannt wurden. Im Nachgang sagt man sich, die gesellschaftliche und demografische Situation müssten eigentlich mehr verlangen. Seit 2002 beteiligen sich die Vertreter der LINKEN an den Kreisentwicklungsforen, auf denen im Zwei-Jahresabstand Entwicklungslinien für Potsdam-Mittelmark abgeklopft und diskutiert werden. Wenn man sieben Mal teilgenommen hat, fragt man doch schon mal. Was haben wir da bewegt? Viele Themen wie die Bahnanbindung, die Mobilität, die Bevölkerungswanderung kommen immer wieder. Ob sie irgendwelche gravierenden Änderungen in der Kreispolitik hervorgerufen haben, sollte man nun mal nachlesen. Zum Glück sind ja alle sieben Foren im Netz dokumentiert. Ja – wir haben ein Leitbild für den Kreis erarbeitet. Ja – eine langfristige Strategie wurde aufgeschrieben. Ja – der Kreis steht finanziell und verwaltungsseitig gut da. Über das nur einfach etwas besser weiter so müssen wir hinausgehen.

Aktuell erwarten wir,

  • dass wir uns der Rolle der kleinen Landstädte für die Entwicklung neu bewusst werden. Gegen alle Erwartungen haben viele von Ihnen Zuzug, sind die KiTa`s voll und die Grundschulen auch. Sie müssen wieder mehr unterstützt werden, damit sie richtige Ankerpunkte für die soziale Entwicklung ihres Umlandes sind oder bleiben können, allen voran die Kreisstadt Bad Belzig. Denn nur wo die Grundbedürfnisse wie Arbeit, Bus oder Bahn, Einkaufen, Schule, KiTa, Arzt, Pflege. Kultur auf Dauer gesichert sind, werden sich auch Menschen und auch Firmen auch bleiben und sich neu ansiedeln – hier muss sich auch das Land neu positionieren, nachdem dem die rot-schwarze Landesregierung 2009 die 100 Grundzentren abgeschafft hat
  • dass richtige, wirkliche Paketangebote für die Ansiedlung geschnürt werden. Für gut situierte Manager gibt es den so genannten relocation-service, der am neuen Einsatzort Wohnung, KiTa, Schule, Tennisklub usw. usf. aussucht. Dieses Herangehen – statt Tennisplatz kann es auch der Sportverein sein – brauchen wir für die Rückgewinnung der jungen Leute, die zum Studium weg gezogen sind, die Ansiedlung der Akademiker aus den start-up-Firmen in Potsdam und Berlin oder der Syrer oder Iraker, der hier den Bomben entkommen sind und für seine Familie eine neue Zukunft aufbauen wollen. Das müssen Arbeitsamt, MAIA, Sozialamt, Wohnungswirtschaft und Bürgermeister zusammen schnüren.
  • gezieltere Unterstützung der Firmen in PM, einerseits - unsere Idee – ein Gutschein für einen betriebswirtschaftlichen Vorsorgecheck bevor die Probleme entstehen, denn eine Neuansiedlung kostet fünf Mal mehr, als eine bestehende Firma zu unterstützen. Und Bestandspflege ist noch wesentlich preiswerter für den Landkreis, als die Auswirkungen eines Bankrotts oder einer Firmenschließung oder – verlagerung. Bestandteil der Beratung kann das Konzept der Gemeinwohlorientierung sein, das in Österreich und auch schon in Deutschland vielfacht praktiziert wird.
    Andererseits muss sich PM weiter intensiv um die jungen Firmen bemühen, die für ihre Entwicklung in Potsdam oder Berlin nicht genug oder den richtigen Platz finden. Wenn dann Teltow oder Werder mit solchen Firmen irgendwann voll belegt sind, zieht das andere nach und führt dann auch zu Ansiedlungen in den Tiefen des Kreises
  • dass der Kreis sich als Moderator aktiv einbringt, damit die beiden Schulen in Brück und Treuenbrietzen sich als Gesamtschule mit Abi-Stufe neu erfinden und so im südlichen Raum ein neues, attraktives Schulangebot entsteht – auch das eine Ankerkompetenz für Entwicklung.

EU-Wohnungskrise: Deine Unterschrift macht den Unterschied!

Madrid, Berlin oder Dublin: Überall in der EU explodieren die Mieten. Die Linke im Europaparlament will die EU-Kommission jetzt zum Handeln zwingen und wirbt für eine Europäische Bürgerinitiative, die eine Million Unterschriften benötigt. Hier kannst Du sie unterzeichnen. Weiterlesen

Sieben Jahre Halle: Jüdisches Leben schützen, rechten Terror bekämpfen!

Vor sieben Jahren wollte ein bewaffneter Nazi in Halle eine Synagoge überfallen. Anlässlich des Jahrestages des Anschlags fordern Ines Schwerdtner und Luigi Pantisano, jüdisches Leben besser zu schützen und rechtsextreme Netzwerke entschlossen zu bekämpfen. Weiterlesen

Heidi warnt: Diese Rentenreform ist ein Desaster!

Die Rentenreform der Bundesregierung wird das Land weiter spalten und noch mehr Menschen in die Altersarmut stürzen. Höchste Zeit also, diesen Wahnsinn zu stoppen, meint Heidi Reichinnek. Weiterlesen

So können Sie Kontakt mit uns aufnehmen

Bad BelzigTeltow

14806 Bad Belzig
Straße der Einheit 53

Telefon: 033841-32547
Fax: 033841-43880

14513 Teltow
Potsdamer Straße 74

Telefon: 03328-302818
Fax: 03328-399039

E-Mail an DIE LINKE. in Potsdam-Mittelmark