Mittelmärkische Agentur für Integration in Arbeit (MAIA) beteiligt sich am Bundesprogramm „Soziale Teilhabe am Arbeitsmarkt“
Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales hat im April eine Förderrichtlinie „Soziale Teilhabe am Arbeitsmarkt“ auf den Weg gebracht. In einem zweistufigen Verfahren können sich bis zu 100 Jobcenter an diesem Verfahren beteiligen.
Aus Brandenburg haben 9 Jobcenter ihre Konzepte eingereicht, darunter auch Potsdam-Mittelmark.
Die MAIA wurde nunmehr vom Bundesministerium aufgefordert ihr Konzept einzureichen.
Dazu erklärt das Mitglied des Kreistages Potsdam-Mittelmark und der Sprecher für Arbeitsmarktpolitik und Gewerkschaften, Dr. Andreas Bernig:
Ich freue mich, dass sich die MAIA am Programm zur längerfristigen Integration von Langzeitarbeitslosen in den Arbeitsmarkt beteiligt und hoffe daß der Zuschlag erteilt wird.
Bei aller Kritikwürdigkeit des Bundesprogrammes (z.B. nur 10.000 Stellen – allein Brandenburg hat ca. 50.000 Langzeitarbeitslose) ist es eine Möglichkeit Langzeitarbeitslose, die länger als 4 Jahre arbeitslos sind und gesundheitliche Probleme haben oder in Bedarfsgemeinschaften mit minderjährigen Kindern leben, wieder an das Arbeitsleben heranzuführen und ihre soziale Teilhabe zu sichern.
Ein Schritt in die richtige Richtung ist die dreijährige Förderung. Leider werden nicht alle Fallgruppen erfasst, so daß viele Langzeitarbeitslose weiter auf der Strecke bleiben. Es muss auch die Frage gestellt werden, ob die geforderte Zusätzlichkeit und die Wettbewerbsneutralität der Arbeitsplätze tatsächlich den Weg in den ersten Arbeitsmarkt sichert. Allerdings ist auch klar, daß wir einen öffentlichen Beschäftigungssektor brauchen.
Brandenburg geht hier mit der Förderung von Sozialbetrieben einen neuen Weg der das Gemeinwohl im Blick hat und mit Öffentlichen Einrichtungen aber auch mit der Wirtschaft zusammenarbeitet.
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