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Nach Kreistag auch Stadtverordentenversammlung für Erhalt der Geburtenstation

In der Stadtverordnetenversammlung Potsdam wurde doch noch  gestern spät abends der Antrag zum Erhalt der Geburtsstation in Bad Belzig mit nur zwei Enthaltungen angenommen.

Der Kreistag Potsdam-Mittelmark hatte in der vorigen Woche  über alle Fraktionen mehrheitlich für den Erhalt der Geburtsstation in Bad Belzig gestimmt. Die Fraktion DIE ANDEREN in Potsdam hat die Vorlage für einen gleichlautenden Beschluss der Stadtverordentenversammlung Potsdam geliefert. Das war sehr wichtig, denn Potsdam ist der Hauptgesellschafter des Klinikums Ernst von Bergmann..

In den letzten Tagen haben zu dem Antrag zwischen den Fraktionen viele Gespräche statt gefunden. Aus einem Änderungsantrag DER LINKEN zur Konkretisierung der Vorlage entstand endlich wenige Stunden vor der Stadtverordnetenversammlung der gemeinsame Antrag nun aller SVV-Fraktionen (außer der AfD). Das positive Ergebnis:Der Beschluss enthält konkrete Handlungsaufträge, was im Kreistag noch nicht gelungen war. Damit sind beide Gremien - SVV und Kreistag - ausdrücklich für den Erhalt der Geburtenstation. Nun muss der Auftrag durch konkrete Beträge aller Seiten wasserdicht gemacht werden - durch die Akteure vor Ort - und dazu zählt für uns unbedingt auch das Klinikum Ernst von Bergmann, denn seit 2013 ist es ein großer Akteur vor Ort und im Ort und für den Ort. Die Gespräche zwischen Klinikum und den Belziger Aktivien sind für den 10.3. angesetzt. Wie von den Ärzten vor Ort zu hören ist, haben sie ein fertiges Konzept zur ärztlichen Betreuung der Geburtenstation. Diese Betreuung nach den Qualitätsstandarts ist das Schlüsselproblem für den Weiterbetrieb der Geburtsstation. Wir haben den Verständigungsprozess mit dem Runden Tisch am 19.2. eingeleitet, wir bleiben weiter dran.



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