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Gedenken am Ufer des Kleinmachnower Sees
Gedenken an Nordal Grieg am Ufer des Kleinmachnower Sees

TS

Nordal Grieg heute und damals - eine Wortmeldung

Er hatte sich am Tag des Überfalls Hitlerdeutschlands auf seine Heimat – am 9. April 1940 - als Freiwilliger gemeldet. So schreib er dann nicht mehr Bücher und Theaterstücke, sondern wurde Kriegsreporter der britischen Royal Air Force.

Aber was macht sein Schicksal besonders? Wo sind nun die Parallelen? Er war seit seiner Jugend links eingestellt, wurde Mitte der 30-iger dann Kommunist, lernte im Spanienkrieg den Faschismus kennen, engagierte sich als Journalist und Schriftsteller gegen den aufkommenden Faschismus. Musste erleben, dass die Spanische Republik von den Staaten Europas im Stich gelassen, sogar in ihrem Abwehrkampf immer mehr behindert und letztendlich ohne Hilfe gelassen wurde. Musste zur Kenntnis nehmen, dass die bürgerlichen Regierungen Europas in kleinlichem Streit, in antikommunistischer, ideologischer Verblendung, in nationalem Egoismus nicht zum Widerstand zusammen fanden und musste schließlich aus seiner Heimat fliehen.

Die heutige Kranzniederlegung am Gedenkstein für Nordal Grieg am Ufer es Kleinmachnower Sees hat mir an seinem Schicksal wieder ein mal deutlich gemacht, dass die Regierenden in Europa sich zwar in ihrem Abgrenzung nach Osten zusammen finden, aber weiter die um sich greifende Rechtsverschiebung in ihren Ländern ignorieren, in ihrer Regierungsverantwortung außer mit wohlfeilen Worten keine Änderung umsetzen, die an die sozialen Wurzeln dieser Gefahr ansetzt. 

Die Gefahr von innen ist allemal größer als die von außen. Darum schreibe ich an diesem Tag in wachsender Besorgnis nach dem Gedenkmeeting diesen Text.

Thomas Singer


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