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Politischer Frühschoppen – Gespräch mit der Amtsdirektorin

Auf einem politischen Frühschoppen unmittelbar vor der Landtagswahl 2014 versprach Dr. Bernig wenn er wiedergewählt wird, den Wusterwitzer Bürgerinnen und Bürger in seinem Wahlkreis wiederzukommen. Er hielt sein Versprechen.

Die vielfältigen Fragen der Bürgerinnen und Bürger auf dem Frühschoppen wurden zwei Tage später bei einem zweistündigen Treffen mit der Amtsdirektorin aus Wusterwitz, Gudrun Liebener, und den teilnehmenden linken Gemeindevertretern zeitnah vor Ort beredet.

Insbesondere ist die Zukunft des „Groß Wusterwitzer See“ mit seinen ca. 172 ha ausführlich debattiert worden. Der See sollte nach Ansicht der Amtsgemeinde nicht privatisiert werden. Er ist ein Magnet für den Tourismus in dieser Region. Der Eigentümer ist der Bund. Die Uferpromenade und einige Badestellen am See liegen in den Händen der Kommune. Sie möchten nun in Erfahrung bringen, ob das Land eine weitere Initiative zum Erwerb von Seen aus den Händen des Bundes startet. Der Wusterwitzer See ist in dem vergangenen Seenpaket, das das Land vom Bund erworben hat, nicht dabei gewesen. Nach Prüfung einiger Besonderheiten, die der See besitzt, würden sie diesen im Amtsbereich übernehmen, so die Amtsdirektorin und linken Parlamentarier aus Wusterwitz. Das wird Dr. Bernig jetzt entsprechend prüfen lassen.

Weitere Problemkreise bezogen sich auf die Doppik, die äußerst kritisch von Gudrun Liebener wegen ihres enormen Aufwandes für die Kommunen beurteilt wurde. Zur Verwaltungsreform/Kreisgebietsreform befinden sich die Wusterwitzer im Diskussionsprozess. Betont wurde, dass mit der Reform keine Verschlechterungen für die Bürgerinnen und Bürger eintreten dürfen.

Die Amtsgemeinde stellt sich auch zielgerichtet auf ihre älteren Bürgerinnen und Bürger ein und mit ihrem Projekt „Appartementhaus – wohnen in Privatheit“ mit einem rundum Paket haben sie ein beeindruckendes Planvorhaben in ihrer Schublade.

Besonders beeindruckend war die Information der Amtsdirektorin, Gudrun Liebener, über die kostenlose Ganztagsbetreuung ihrer Schulkinder von 6.00 bis 17.30 Uhr mit kostenloser Vesper. Das ist im Land Brandenburg einmalig, Gratulation. Interessant auch die Informationen zur Abwasserentsorgung. Wusterwitz ist eine der wenigen Gemeinden, die in den 90-iger Jahren den „Waserwahnsinn“ mit seinen überdimensionierten Bauten zur Abwasserentsorgung nicht mitgemacht haben!

Im Jahr 2016 wird Dr. Andreas Bernig erneut einen politischen Frühschoppen in Wusterwitz durchführen und weiterhin mit den Bürgerinnen und Bürger vor Ort ihre Fragen und Sorgen bereden.


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