Wassertourismus besser auszubauen und nutzen
Im Rahmen eines politischen Frühschoppens in Wusterwitz äußerten die BürgerInnen und KommunalpolitikerInnen gegenüber dem Landtagsabgeordneten, Dr. Andreas Bernig, ihre Befürchtung zur Privatisierung des Wusterwitzer Sees, der damit der Öffentlichkeit nicht mehr zugänglich wäre. Bestrebungen wurden bereits beobachtet. Sie baten den Landtagsabgeordneten zu prüfen, ob der See im Gewässerpaket des Landes, das das Land mit der bundeseigenen Bodenverwertungs- und Verwaltungsgesellschaft mbH (BVVG) verhandelt hat und vom Land in vier sogenannten Gewässerpaketen übernommenen wurde, enthalten ist. Für 6,35 Millionen Euro hat das Land Brandenburg 128 Seen und Teiche vom Bund übernommen, um sie der Öffentlichkeit zu erhalten. Die meisten werden unentgeltlich den jeweiligen Kommunen übergeben.
Dr. Andreas Bernig recherchierte, dass der Wusterwitzer See in den Gewässerpaketen nicht enthalten ist. Die Zuständigkeit des Sees, liegt in den Händen der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes. Er wird durch die Außenstelle des Wasser- und Schifffahrtsamtes in der Stadt Brandenburg verwaltet.
Das war auch der Anlass für Dr. Andreas Bernig einen Termin mit dem Wasser- und Schifffahrtsamt in der Stadt Brandenburg zu vereinbaren, um in Erfahrung zu bringen, welche Perspektive der See hat und ob eine Option für eine kommunale Übernahme des Sees besteht.
In dem einstündigen Gespräch erläuterte die Mitarbeiterin des Amtes, Britta Kornmesser, dass keine Absicht besteht, den See zu privatisieren, auch nicht der Kommune zu übergeben.
Sie verwies darauf, dass das Bundesamt eine neue Orientierung herausgegeben hat, Seen in ihrem Verantwortungsbereich für den Wassertourismus besser auszubauen und zu nutzen.
Britta Kornmesser machte weiterhin darauf aufmerksam, dass der Aufwand für die Bewirtschaftung und Pflege des Sees, die Kräfte und Möglichkeiten der Kommune übersteigen würde. Alleine die Baumpflege im Bereich des Sees ist sehr speziell und aufwendig, dass sich kleine Kommunen nicht leisten könnten.
Die Wusterwitzer Kommunalpolitiker sprachen eine Reihe von Problemen an, unter anderem zur Sauberkeit des Sees und zur öffentlichen Zugänglichkeit des Uferbereiches.
Britta Kornmesser gab entsprechende Hinweise, sich zwecks Sauberkeit des Sees an den für die Gemeinde zuständigen Boden- und Abwasserverband zu wenden.
Die Sorge um die öffentliche Zugänglichkeit des Sees konnte sie entkräften, da das Amt die Eigentumsverhältnisse rund um den See bei diesbezüglichen Veränderungen immer im Sinne der öffentlichen Zugänglichkeit prüft, damit die BürgerInnen ihr Wasseridyll weiterhin Ufer nah genießen können.
Das Wasser- und Schifffahrtsamt der Stadt Brandenburg ist zuständig für den Betrieb, die Unterhaltung und die Verwaltung von ca. 450 km Bundeswasserstraßen im Bereich der westlichen Stadtgrenze von Berlin bis zur Elbe. Das Amt ist verantwortlich für 10 Schifffahrtsschleusen, 4 Bootsschleusen, 14 Wehranlagen, 70 Brücken, 37 Leuchtfeuer, 4 Abflussmessstellen und 44 Pegelanlagen. Die Beschäftigten sorgen dafür, dass die Wasserstraßen und ihre Anlagen für die Binnenschifffahrt und die Sport- und Fahrgastschifffahrt jederzeit in einem nutzungsfähigen Zustand erhalten werden und die Sicherheit und Leichtigkeit des Schiffsverkehrs garantiert wird.
EU-Wohnungskrise: Deine Unterschrift macht den Unterschied!
Madrid, Berlin oder Dublin: Überall in der EU explodieren die Mieten. Die Linke im Europaparlament will die EU-Kommission jetzt zum Handeln zwingen und wirbt für eine Europäische Bürgerinitiative, die eine Million Unterschriften benötigt. Hier kannst Du sie unterzeichnen. Weiterlesen
Sieben Jahre Halle: Jüdisches Leben schützen, rechten Terror bekämpfen!
Vor sieben Jahren wollte ein bewaffneter Nazi in Halle eine Synagoge überfallen. Anlässlich des Jahrestages des Anschlags fordern Ines Schwerdtner und Luigi Pantisano, jüdisches Leben besser zu schützen und rechtsextreme Netzwerke entschlossen zu bekämpfen. Weiterlesen
Heidi warnt: Diese Rentenreform ist ein Desaster!
Die Rentenreform der Bundesregierung wird das Land weiter spalten und noch mehr Menschen in die Altersarmut stürzen. Höchste Zeit also, diesen Wahnsinn zu stoppen, meint Heidi Reichinnek. Weiterlesen
So können Sie Kontakt mit uns aufnehmen
| Bad Belzig | Teltow |
|---|---|
14806 Bad Belzig Telefon: 033841-32547 | 14513 Teltow |
E-Mail an DIE LINKE. in Potsdam-Mittelmark
